Zu viele Foto-Ideen. Lösungssuche

Das letzte 1/2 Jahr war ich Gesundheitlich nicht fit und jetzt habe ich so viele Foto-Ideen die liegen geblieben sind. Irgendwie trete ich auf der Stelle.

Mit Foto-Ideen meine ich jetzt nicht nur konkrete Bildideen. Es ist ein bunter Straus rund ums fotografieren. Im Job würde man sagen ein Berg voller Arbeit. Berge bzw. große Aufgaben haben etwas abschreckendes. Der Mensch scheut sich große Dinge anzugehen weil sie meist den Eindruck erwecken nicht schaffbar zu sein. Man verzettelt sich in kleinen Ausreden wie „Ich muss vorher noch Dies und Das erledigen. Dann geht es aber los.

Wie kam es zum Ideenstau

Wenn ich es in 2 Worten zusammenfassen müsste wären das wohl PerfektionsWahn und DisziplinLosigkeit.

PerfektionsWahn ist kontraproduktiv. Natürlich will man immer das Beste erreichen, dass ist ja kein Fehler! Es ist aber anzunehmen das es das perfekte Bild nie geben wird. Und so kommt es das immer etwas fehlen wird bevor man sich an die Umsetzung macht.

DisziplinLosigkeit bedeutet Stillstand! Da immer etwas fehlt, fehlt im Laufe der Zeit auch der Elan das fehlende zu organisieren. Oder noch besser man macht das einfach schnell morgen. Und somit bildet sich ein Kreislauf. Ganz nebenbei hat man neue Ideen die auch ganz toll wären und ablenken.

Dabei geht es ja nicht nur um einzelne Bildideen. Da ist ja noch die Homepage, soziale Netzwerke, meine Minoltas und und und.

Es kann so einfach sein.

Wenn ich alles zusammen nehme ist es ein riesiger Berg. Jedes für sich genommen ein kleiner Hügel. Um beim Bild des Berges zu bleiben. Wenn ich einen 8.000er besteigen will muss alles passen. Den Hügel am Sonntagnachmittag kann ich aber auch in Flip Flops bewältigen.

Wenn ich so zurück schaue kann ich sagen das mir der PerfektionsWahn nicht wirklich was gebracht hat. Wenn ich von mir 150% fordere und nur 103% schaffe ist doch alles gut.

Selbstversuch: „Einfach machen“

Ich möchte jetzt mal versuchen was passiert wenn ich einfach aufhöre alles kompliziert zu machen. Dinge einfach umsetzen, einfach machen. Natürlich werden Katastrophen passieren, Na und. Ich sehe mich als Fotograf mit Ambitionen zum Künstler. Fehler und Katastrophen gehören zu meinem Entwicklungsprozess. Im Vergleich zu einem Politiker darf ich mich weiterentwickeln und muss nicht meine Fehler der Vergangenheit bis zum St. Nimmerleinstag verteidigen.

Na dann schauen wir mal wie das wird. Mit dem Artikel ist ja schon ein Anfang gemacht. Mann könnte hier vieles noch besser uns ausführlicher schreiben.

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