Fotografieren als Therapie in Zeiten von Covid-19

Vor einem Jahr am 01.April 2019 ging ich in die Strahlenklinik in Freiburg um mit der Chemotherapie zu beginnen. Ich habe ein mehr als verrücktes Jahr hinter mir.
Und jetzt Cocid-19! Mein Lösungsansatz: „Fotografieren als Therapie“

1 Jahrsocialdistancing

Für mich bedeutet dass die Wahl zwischen Pest und Cholera. Nach einem Jahr social distancing bin ich über meinem Limit. Mein Kardiologe sagt auch ich soll spazieren gehen. Also verbinde ich das mit dem fotografieren und fange nochmal von vorne an. Ich sehe das auch als vorbeugende Maßnahme um mein Herz-Kreislauf-System zu stärken. Wenn es mich erwischt muss die restliche verfügbare Herzaktivität bei 40 Fieber ganz schön ran. Wird schon klappen :-)

Nach so langer Pause und dem erlebtem hat sich ja vieles bei mir getan. Ich habe die letzten Monate viele Videos und Artikel rund um das Fotografieren gelesen. Mir viel auf das es sich bei den Gurus und vielen Fotografen nur noch um Werbung geht. Das Fotografieren selbst rückt immer mehr in den Hintergrund. Wenn man sich das so ansieht muss man glauben das Fotografieren zu einer Technikschlacht verkommen ist. Natürlich ist Technik wichtig! Wenn es aber mal soweit ist das die Technik das Bild macht läuft für mich etwas schief.

Ich fotografiere jetzt seit rund 6 Jahren und habe in der Zeit einiges ausprobiert. So langsam funktioniert das ja auch. *lach* Nach einem Jahr Pause werde ich jetzt die Chance nutzen und mir meine eigene Fotoschule schreiben. Mit meinen manuellen Minolta Objektiven ist fotografieren etwas theorielastiger. Die Technik kann mir vieles nicht abnehmen, ich muss selbst entscheiden. Natürlich kann ich nicht bei jedem Bild ewig überlegen und abwägen. Aus diesem Grund macht es für mich Sinn mir im Vorfeld genauere Gedanken zu machen wie ich denn Fotografieren möchte.

Und da sind wir wieder bei dem Titel dieses Beitrags „Fotografieren als Therapie.“
Auf diese Weise kann ich mich beschäftigen und mache noch etwas für meine Gesundheit durch die Bewegung. Und meinen Bildern wird es hoffentlich auch nicht schaden.

Teil meiner persönlichen Fotoschule wird mein Blog sein. Nichts ist besser zum lernen als es sich mit seinen Worten aufzuschreiben. Zunächst werde ich mich mit der Frage beschäftigen „Warum Fotografiere ich.“

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